Morgens die QLB 2, bei der Jeru Kabbal auf der CD etwas mehr redet, als bei den anderen beiden QLB’s. Es geht dabei um die Selbstliebe. Während der Meditation hatte ich den Eindruck, dass ich Energie hin und her gebe. Ich hatte das Gefühl, dass ich die Energie von A. und U. dabei verstärkt habe.
Einen Konflikt gab es, als ich meinte, dass mir der rote Faden in der Ausbildung fehlt. Ich hatte das Gefühl, nicht zu wissen, was ich während einer Sitzung eigentlich genau mache. Nach etwas hin und her hat dann Chanda für alle einen „Fahrplan“, also eine Muster-Rückführung getippt und ausgedruckt, an den man sich während der Sitzungen halten kann.
Danach gaben wir gegenseitig Rückführungen. Ich war dabei ein 17 jähriges Mädchen, Jessica, die sich unglücklich in den Familienvater verliebt hatte, in dessen Haushalt sie arbeitete.
Sie ist dann weggelaufen, hat sich auf dem Friedhof ein Grab gegraben, sich hineingelegt und versucht zu sterben. Ihre Liebe blieb auf dem Friedhof, in diesem Grab. Am nächsten Tag, oder nach einigen Tagen, ging sie dann weg auf ein Schiff und fuhr nach Istanbul. Dort heiratete sie, bekam Kinder, und starb schließlich noch relativ jung und verbittert. Ich ging dann mit ihr zurück und integrierte die verlorene Liebe wieder.
Ich selbst hatte dieses vergangene Leben in meinem Leben fast im selben Alter, mit 16, gerufen, als ich von Mädchen zurück gewiesen worden war. Ich hatte damals an einer Brücke gestanden, und überlegt, mich umzubringen. Dabei sind 50% meiner Energie verloren gegangen. Bei der Katharsis habe ich heftig geweint. Sie wurde von körperlichen Symptomen (Kopfschmerz) eingeleitet. Gewissermaßen hat der Körper sich so laut zu Wort gemeldet, dass ich für einen Moment davon überrumpelt wurde und die gewohnheitsmäßige Kontrolle verlor.
Als ich dann diese Energie zurück holte und integrierte sah ich an der Brücke nicht mehr eine Art Strichmännchen, sondern eine sehr körperliche, klobig/ muskulöse Figur. Ich hatte danach auch große Lust auf Sport, und trainiere inzwischen wieder mit Gewichten.
Danach Theorie, Thema Blockaden: Blockaden sind komprimierte Energie (hauptsächlich Angst), und dienen oft zum Schutz. Man sollte den Klienten die Blockade behalten lassen, wenn er das will.
Man erkennt eine Blockade bei einer Rückführung daran, dass die Situation „einfriert“, oder der K. nichts mehr sehen kann (bzw. nur weiß, nur schwarz, einen Nebel o.ä.). Der K. ist lieber in der Blockade, oder tot, als seine Gefühle fühlen zu müssen (wütend, verletzlich, ängstlich…).
Auflösen einer Blockade: Anerkennen, dass sie da ist. Dieses „Kunstwerk“ anerkennen. Ihr danken.
Wenn sie z.B. wie eine Mauer ist, kann man versuchen, den Klienten einen Stein herausnehmen, oder den Stein in durchsichtiges Glas verwandeln, zu lassen. Dazu kann man einen geistigen Helfer suchen. Man kann fragen, ob die Mauer aus der Energie des K. besteht. Wenn ja, ist die Blockade eigentlich eine Ressource des Klienten.
Wenn während der Sitzung eine Situation für den K. zu schlimm ist, kann man diese auch „einfrieren“, und schafft damit eine künstliche Blockade.
Wenn es zu schwierig wird, kann man auch die Szene auf einem vorgestellten Videoband speichern, und dieses danach in einem vorgestellten Tresor ablegen, um es sich möglicherweise später noch einmal anzusehen. So wird die Energie der Blockade trotzdem zurück geholt, auch wenn das Thema nicht völlig verstanden oder gelöst wurde.
Danach machten wir eine Übung zu Blockaden. Ich war Therapeut, A. Klientin. Der Satz war dabei „Fühl’, wie die Energie in deinem Körper fließt. Wo ist sie blockiert?“ Danach lässt man das Herz sich ausdehnen, und fragt, wo die Grenze ist. Da ist dann die Blockade. Ich machte allerdings den Fehler, zu fragen „Wo sind Blockaden?“, woraufhin bei A. alles gleichzeitig blockierte.
Es klappte dann aber doch noch ganz gut.
Danach waren die Rollen andersrum. Ich war 3 Jahre alt. In meinem Bauchbereich waren Fremdenergien von meiner Mutter. Mein Seelentier, der Wolf, fraß diese Energie heraus.
Im weiteren Verlauf gelangte ich in ein früheres Leben, in dem ich als Frau im Mittelalter gefangen und gefesselt war. Möglicherweise erregte das diese Frau. In diesem Leben habe ich wohl gelernt, wie sich weibliche Sexualität anfühlt. Möglicherweise habe ich das dann wieder gelernt, als ich in meinem aktuellen Leben 3 Jahre alt war. Aber schwer zu sagen, da die Sitzung schwierig war, und ich auch kurz vor einer Blockade stand.
Damit endete dieser Ausbildungsblock. Und auch U. verließ uns, da sie mit uns nur Stoff wiederholt hatte, eigentlich ist sie schon weiter fortgeschritten, als der Rest der Gruppe. Mir ist das nicht wirklich bewusst gewesen (man hat es mir sicher oft erzählt, aber naja..
), und ich war auch etwas traurig darüber. Die Gruppe hatte mit ihr auch eine gewisse Symmetrie (4 Schüler). Sie war eine echte Bereicherung der Gruppe.
Ich wollte noch tiefen Dank an Christoph und Chanda aussprechen, die sich weiterhin großartig und tapfer mit unseren Neurosen, Blockaden und emotionalen Ausbrüchen herumschlagen. Ich hatte in diesem Block den Eindruck wirklicher Gnade, hieran teilnehmen zu dürfen. Was wir hier lernen ist wertvoller als „normales“ Wissen, weil hier Transformation auf Seelenebene stattfindet, was natürlich länger hält und bedeutender ist.
In den Wochen nach dem Block habe ich sehr viel Energie gehabt, bin auf neue Ideen gekommen, usw. Ich denke nicht, dass ich den beiden jemals genug für diese Zeit danken werden kann. Also, Danke.